Schritt 1: Vorbereitung für den Eingriff
Zu Beginn der Behandlung werden die Haare zunächst im Spenderbereich auf ca. 1mm Länge rasiert. Dies geschieht unmittelbar vor dem Eingriff. Bei Frauen oder auch bei manchen männlichen Kunden, werden am Hinterkopf (Spenderbereich) die Haare so geschnitten, dass man nach der Transplantation den rasierten Bereich nicht sehen kann. Dazu müssen die Haare lang genug sein, um den rasierten Bereich zu bedecken. Das wird schon im Beratungsgespräch erläutert.

 

 

Schritt 2: Entnahme der Haarwurzelgruppen
Nachdem die örtliche Betäubung sanft am Hinterkopf gesetzt wurde, kann die schmerzlose Entnahme (Extraktion) der Grafts beginnen. Dies geschieht mit einer Hohlnadel (Durchmesser ca. 1mm), die an der Spitze sehr scharf ist und oberflächlich in die Haut eingeführt wird, so dass sie keinen Kontakt mit den Wurzeln bekommt. Gleichzeitig wird durch ein Vakuum der gesamte Graft unbeschadet herausgesaugt. Diese Methode ist die schonendste, da die Wurzeln nicht beschädigt werden. Eine sanfte Entnahme trägt zu 50% zur Überlebensrate der Grafts bei (zu den anderen 50% in Schritt 5).

 

Schritt 3: Vorbereitung der Kahlstelle („Ästhetik“)
Nun wird die örtliche Betäubung im Empfangsbereich gesetzt. Danach werden die Kanäle für die zu verpflanzenden Haarwurzelgruppen vorbereitet. Diese müssen eine bestimmte Tiefe und Dicke haben sowie die Wuchsrichtung und das natürliche Haarbild berücksichtigen. Das wird mit individuell passenden Kanülen gemacht. Die Ästhetik spielt in diesem Schritt eine sehr wichtige Rolle, da hier auf die Verteilung, Wuchsrichtung und Anordnung der Haarwurzelgruppen Einfluss genommen wird.

 

Schritt 4: Einsetzen der Haarwurzelgruppen
Mit einer sehr feinen, an der Spitze gebogenen Pinzette werden die Haarwurzelgruppen in die Empfangskanäle eingesetzt. Dies wird ausschließlich von unserem Haarchirurgen durchgeführt. Das Einsetzen ist sehr aufwendig und erfordert sehr viel Geduld und Geschick. Die Haarwurzeln sind sehr empfindlich und können bei unsachgemäßer Berührung mit der Pinzette oder bloßem Einquetschen in die Empfangskanäle unwiderruflich zerstört werden. Daher kommen diesem Schritt die weiteren 50% für die Überlebensrate der Haarwurzeln zu.

 

 

 

 

 
Qualität wichtiger als Quantität  

 

Die erste Anlaufstelle der meisten Kunden bei der Information über das Thema Haartransplantation ist das Internet. Bei vielen Anbietern bildet die Anzahl der entnommenen Grafts Grundlage für den Pauschalpreis. Doch sagt die bloße Anzahl nichts über die Qualität der OP aus. Denn viel bedeutungsvoller ist die Überlebensrate der Grafts.

 

Bei der FUE-Technik (Einzelhaarmethode) werden die Grafts einzeln durch den Arzt entnommen. Im Idealfall sollte der Arzt diese auch wieder einpflanzen. Die durchschnittliche Anzahl der Grafts, die unser Haarchirurg an einem Tag entnimmt und danach in den Empfangsbereich einpflanzt liegt bei ca.1.200. Je länger die Grafts außerhalb des Gewebes verbleiben und je unsachgemäßer sie entnommen und eingepflanzt werden, desto geringer ist deren Überlebensrate. Der Spenderbereich ist limitiert und dort entnommene Grafts wachsen nicht wieder nach.

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