Die PRP-Methode, die auch als Eigenbluttherapie bekannt ist, ist eine sehr gute sowie preiswerte Alternative zur Haartransplantation. In den vergangenen Jahren hat sie rund um den gesamten Globus für reichlich Furore gesorgt. Bis vor wenigen Jahren war es nur mithilfe von Medikamenten möglich, einer Haaralterung entgegenzuwirken beziehungsweise eine Verlangsamung von Haarausfall bei Männern zu erreichen. Doch die Behandlung mit Medikamenten stellt immer einen größeren Eingriff in den Hormonhaushalt des Patienten dar – und dies fast immer mit möglichen Nebenwirkungen. Viele Patienten mussten daher ihre Haarbehandlung mit Medikamenten frühzeitig abbrechen. Bei Frauen war das Problem vor wenigen Jahren noch gravierender: Mit Ausnahme der Minoxidil-Therapie, die oft aber nur geringe oder kurzfristige Erfolge hervorbrachte, gab es keine andere wirkungsvolle medikamentöse Behandlungsmethode, um Haarausfall zu stoppen.

PRP steht für einen Durchbruch in der Haarmedizin

Der Einführung der PRP-Methode hingegen war ein bedeutender Durchbruch in der Haarmedizin, der sowohl Frauen als auch Männern hilft, zielgerichtet etwas für ihre Haargesundheit zu tun und effektiv Haarausfall zu bekämpfen.

Selbstheilungskräfte werden aktiviert

Die Abkürzung PRP steht für den englischen Begriff „Platelet-Rich Plasma“, was so viel wie plättchenreiches Plasma bedeutet. Bei diesem handelt es sich um konzentriertes Blutplasma, das dem Patienten entnommen wird. Dieses enthält hohe Mengen an Blutplättchen und Proteinen. Durch eine Injektion kann das Plasma sowohl eine Zellregeneration anregen als auch eine Durchblutungssteigerung der Haarwurzeln auslösen, was den Haarausfall stoppen beziehungsweise ein neues Haarwachstum anstoßen kann. Je nach Anwendungsort (am Kopf, Hautfalten, im Gesicht, Dehnungsstreifen, Augenringe etc.) wird alterungsbedingten Prozessen wirkungsvoll entgegengewirkt, beziehungsweise es wird revitalisiert und die Selbstheilungskräfte des Organismus werden aktiviert.

Wirksame Methode gegen Haarausfall in Bremen

Bei uns, im Medical Hair Center in Bremen, wird PRP vorwiegend zur Behandlung von Haarausfall angewandt. Das Verfahren hilft jedoch auch bei der Therapie von Arthrose sowie bei der Straffung von Hautgewebe. Es hat positive Auswirkungen bei zahlreichen Leiden, die mit altersbedingten Zellabbauprozessen einhergehen, wozu auch Haarausfall gehört.

Im Labor wird das Eigenblut filtriert und durch Zentrifugen in seine Bestandteile aufgespalten. Übrig bleibt ein Konzentrat, das viel Bluteiweiß, Thrombozyten und Wachstumsfaktoren enthält. Da sich einzelne Stoffe recht schnell abbauen, muss das Extrakt unmittelbar nach der Laborbehandlung injiziert werden. Die Risiken und Nebenwirkungen sind äußerst gering, da ausschließlich das Blut des Patienten eingesetzt wird. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, wird PRP in mehreren Sitzungen angewandt.

In der Regel reichen bei einer Erstbehandlung drei bis vier Sitzungen aus. Diese sollten idealerweise im Abstand von rund einem Monat erfolgen. In den Folgejahren sollten die erreichten Ergebnisse mit ein bis zwei Sitzungen pro Jahr aufgefrischt werden.

Dank der besseren Durchblutung sowie der guten Nährstoffversorgung der Kopfhaut lässt sich anschließend der Haarausfall eindämmen. Gleichzeitig wird die Neubildung von Haarfollikeln unterstützt. Die Erfolgsquoten nach einer PRP-Behandlung liegen bei mehr als 80 Prozent. Im Medical Hair Center haben wir ganz engmaschig in Zusammenarbeit mit unseren Patienten gängige PRP-Verfahren verfeinert und unsere eigene „MHC-Formel“ entwickelt. Dadurch konnte die Behandlung noch effektiver gestaltet werden, die gleichzeitig relativ schmerzfrei abläuft.

Technisch auf dem neuesten Stand

Bei unseren PRP-Haarbehandlungen arbeiten wir ausschließlich mit modernsten Arbeitsgeräten. Im Mittelpunkt steht dabei die U225, ein technisch ausgereifter Mesotherapie-Injektor. Bei ihm handelt es sich um den einzigen Injektor, der automatisch und mit einem elektro-pneumatischen Antrieb arbeitet, der sehr laufleise ist und beste Ergebnisse ermöglicht. Durch seine hohe Injektionsgeschwindigkeit ist die Behandlung für den Patienten nahezu schmerzfrei und die Möglichkeit von Traumata sehr gering. Durch die Trennung von Spritze und Nadel werden keine für den Patienten unangenehmen Schwingungen übertragen. Alternativ ist auch eine manuelle Injektion möglich.

 

Ablauf einer PRP-Eigenbluttherapie bei dem Ex-Fußballprofi Ailton

Wann darf eine PRP-Behandlung nicht vorgenommen werden?

  • Autoimmunerkrankungen
  • Hauterkrankungen (Dermatitis, Psoriasis etc.)
  • Hämophilie
  • Epilepsie, Multiple Sklerose
  • Medikamenteneinnahme: Vitamin A, Blutverdünner
  • Akute und chronische Infektionen
  • Patienten mit HIV
  • Akute Herz- Kreislaufprobleme
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Zu weiteren Fragen rund um die PRP-Behandlung in unserer Praxis können Sie uns gerne per Telefon oder E-Mail kontaktieren oder gleich einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren.




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