Therapiemöglichkeiten:

Um eine zielgerichtete Therapie einzuleiten, muss man die Ursache des Haarausfalls herausfinden. Dazu bedarf es am besten einer Untersuchung bei einem Facharzt der Dermatologie. Im Rahmen von Anamnese, körperlicher Untersuchung, Bluttest und Trichogramm kann die Art der Alopezie diagnostiziert werden.

Medikamentöse Ansätze

Bei androgenetischem Haarausfall wird dabei die Durchblutung der Haarwurzel angeregt oder die Konzentration von DHT gesenkt werden. Dabei ist zu beachten, dass sich der Haarausfall nur durch eine andauernde, kostenintensive Behandlung aufhalten lässt. Zudem haben die benötigten Medikamente nicht unerhebliche Nebenwirkungen, da es noch keine ausreichenden Langzeitstudien gibt.

Haartransplantation

Eine Haartransplantation meint immer die autologe Eigenhaartransplantation, da nur die eigenen Haare nicht vom Körper wieder abgestoßen werden und somit dauerhaft verbleiben. Wir nutzen dabei eine der modernsten Methode: die FUE-Technik. FUE steht für Follicular Unit Extraction, der einzelnen Entnahme und Wiedereinpflanzung von ganzen Haarwurzelgruppen (Grafts). Dies ist ein sehr schonendes Verfahren, bei dem kein Skalpell benötigt wird und keine Narben bleiben, sondern ein äußerst ästhetisches Ergebnis entsteht.

PRP (Eigenbluttherapie)

Bei PRP „Platelet-Rich Plasma“ (Plättchen-reiches Plasma) handelt es sich um das konzentrierte, angereicherte Blutplasma des Patienten. Dies enthält hohe Mengen an Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Proteinen. Durch Injektion in die Kopfhaut mit feinsten Nadeln kann es sowohl eine Zellregeneration, als auch eine Durchblutungssteigerung der Haarwurzeln anregen und den Haarausfall stoppen bzw. das Haarwachstum anregen. Je nach Anwendungsort (am Kopf, Hautfalten am Gesicht, Dehnungsstreifen, Augenringe etc.) wird den alterungsbedingten Zellabbauprozessen entgegengewirkt, bzw. wird revitalisiert und werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert. Sprechen Sie uns an, wir können Ihnen gerne nähere Informationen geben.